Radgastgeber Bodensee · Tourenvorschlag
Affenberg & Schloss Salem
Berberaffen, Störche und ein barockes Kloster – die perfekte Halbtagestour ins grüne Hinterland des Bodensees.
Diese entspannte Rundtour führt dich weg vom Trubel der Uferpromenade hinein ins liebliche Salemer Tal. Du rollst durch Obstgärten und Weinberge, vorbei an drei echten Sehenswürdigkeiten – und das mit sanft verteilten Höhenmetern. Ideal für einen genussvollen Vormittag oder Nachmittag; mit dem E-Bike sowieso ein Kinderspiel.
Der Streckenverlauf
Das erwartet dich unterwegs
Start & Ziel: Daisendorf
Los geht's an Wegpunkt A – hierher kehrst du am Ende der Runde wieder zurück.
Affenberg Salem
Dein erstes Highlight ist einzigartig: In einem 20 Hektar großen Wald leben knapp 200 Berberaffen fast wie in freier Wildbahn – ohne Gitter, ohne Gräben, mitten unter den Besuchern. Dazu die größte freifliegende Weißstorchkolonie Süddeutschlands, eine Damwildherde und der luftige Treewalk-Baumwipfelpfad. Ein perfekter Stopp, besonders mit Familie.
Schloss & Kloster Salem
Nur ein Stück weiter thront eine der bedeutendsten ehemaligen Zisterzienserabteien am Bodensee. Das weitläufige Ensemble aus Kirche, Klostergebäuden und Schloss ist ein echtes Kulturdenkmal – ein schöner Grund, kurz abzusteigen und zu staunen.
Wallfahrtskirche Baitenhausen
Auf dem Rückweg wartet das barocke Kleinod „Maria zum Berge Karmel", 1704 geweiht, in fast 500 Metern Höhe auf einem Bergsporn gelegen. Von hier oben schweift der Blick weit über das Salemer Tal – und im benachbarten Gasthaus „Grüner Berg" lässt sich die Tour mit Panoramablick und regionaler Küche gemütlich ausklingen.
Zurück in Daisendorf
Über ruhige Wege rollst du entspannt zum Ausgangspunkt zurück.
Tour-Steckbrief
- Strecke
- ca. 25 km (Rundtour)
- Höhenmeter
- ca. 230 hm bergauf
- Charakter
- überwiegend ruhige Straßen & Radwege durchs Hinterland
- Dauer
- ca. 2–2,5 Std. reine Fahrzeit (ohne Stopps)
- Eignung
- familienfreundlich, E-Bike-tauglich, Genussradler
- Start & Ziel
- Daisendorf (Wegpunkt A)
Plane genug Zeit für den Affenberg ein – zwei bis drei Stunden gehen dort schnell vorbei. Wer daraus einen Ganztagesausflug macht, kombiniert ideal: morgens die Affen, mittags die Aussicht in Baitenhausen. So wird aus 25 Kilometern ein rundum perfekter Bodensee-Tag.
Radgastgeber Bodensee · Tourenvorschlag
Rund um den Überlinger See
Die große Seerunde: 64 Kilometer einmal um den Überlinger See – historische Städtchen, wilde Uferlandschaft und eine entspannte Fährfahrt zurück nach Meersburg.
Diese Tagestour nimmt dich mit auf die große Runde um den Überlinger See, den nordwestlichen Arm des Bodensees. Am Nordufer rollst du über Überlingen und Sipplingen bis ans stille Seeende bei Bodman-Ludwigshafen, tauchst auf dem naturbelassenen Bodanrück in Wälder und Badebuchten ein – und lässt dich zum Abschluss ganz entspannt mit der Fähre über den See zurücktragen. Die rund 425 Höhenmeter verteilen sich angenehm; mit dem E-Bike wird die Runde zum reinen Genuss.
Der Streckenverlauf
Das erwartet dich unterwegs
Start: Daisendorf
Los geht's an Wegpunkt A – entgegen dem Uhrzeigersinn immer am Nordufer entlang.
Überlingen
Dein erstes Ziel ist eines der schönsten Städtchen am See: Überlingen mit seiner autofreien Altstadt, dem mächtigen Münster St. Nikolaus und einer langen, blühenden Seepromenade. Ideal für eine erste Pause mit Seeblick.
Sipplingen & das Seeende
Weiter geht's durch die steilen Rebhänge von Sipplingen bis ans westliche Seeende bei Bodman-Ludwigshafen. Hier, am äußersten Zipfel des Sees, wird es ruhig und wild – Wald, Wasser und weite Blicke übers Wasser.
Bodanrück: Wallhausen & Dingelsdorf
Über die bewaldete Halbinsel Bodanrück rollst du zurück Richtung Konstanz. In Wallhausen und Dingelsdorf locken ruhige Badebuchten und immer wieder Panoramablicke über den See bis zu den Alpen.
Ruppaner Brauereikeller, Konstanz-Staad
Kurz vor der Fähre wartet die perfekte Einkehr: die Ruppaner Brauereiwirtschaft direkt am Ufer. Regionales Bier aus einer Konstanzer Traditionsbrauerei, gekühlt in kühlen Sandsteinkellern – dazu Seeblick von der Terrasse.
Mit der Fähre zurück nach Meersburg
Zum krönenden Abschluss bringt dich die Autofähre von Konstanz-Staad in rund 15 Minuten gemütlich über den See zurück nach Meersburg – Füße hochlegen, Wasser genießen. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung nach Daisendorf.
Ziel: Daisendorf
Frisch vom See und um ein paar schöne Erinnerungen reicher zurück am Ausgangspunkt.
Tour-Steckbrief
- Strecke
- ca. 64 km (Rundtour mit Fähre)
- Höhenmeter
- ca. 425 hm bergauf
- Charakter
- Seeufer, historische Städtchen & ruhiger Bodanrück, eine Fährüberfahrt
- Dauer
- ca. 4–4,5 Std. reine Fahrzeit (Tagestour)
- Eignung
- sportlich-genussvoll, ideal mit E-Bike
- Nicht vergessen
- Fährticket Konstanz-Staad → Meersburg
- Start & Ziel
- Daisendorf (Wegpunkt A)
Wirf vor der Tour einen Blick auf die Fährzeiten Konstanz–Meersburg – die Autofähre fährt tagsüber im dichten Takt, Radfahrer kommen fast immer mit. So kannst du dir die Ruppaner-Pause ganz entspannt einteilen und rollst am Ende bei Seeluft zurück.
Radgastgeber Bodensee · Tourenvorschlag
Die kleine Bodenseerunde
Zwei Länder, zwei Fähren, ein unvergesslicher Tag: 69 Kilometer einmal quer über den Obersee – vom deutschen ans Schweizer Ufer und wieder zurück.
Diese Runde ist ein echtes Bodensee-Erlebnis: Am flachen Nordufer radelst du über Immenstaad bis nach Friedrichshafen, setzt mit der großen Fähre nach Romanshorn in die Schweiz über und rollst am Thurgauer Ufer entlang zurück Richtung Konstanz. Von dort bringt dich die kleine Fähre gemütlich nach Meersburg zurück. Kaum Höhenmeter, viel Wasser, jede Menge Aussicht – entspannter kann eine Tagestour kaum sein.
„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön …" – und auf dieser Tour gleich zweimal. Einmal quer über die breiteste Stelle des Bodensees und einmal entspannt zurück nach Meersburg. Personalausweis oder Reisepass einpacken, zwischendurch geht's in die Schweiz!
Der Streckenverlauf
Das erwartet dich unterwegs
Start: Daisendorf
Los geht's an Wegpunkt A – am flachen Nordufer immer Richtung Osten.
Friedrichshafen – die Zeppelinstadt
Über das Winzerdorf Immenstaad erreichst du Friedrichshafen. Hier wurden die legendären Zeppeline gebaut – das Zeppelin Museum und die weite Hafenpromenade laden zur Pause ein, bevor es aufs Wasser geht.
Große Fähre nach Romanshorn
Die schönste Abkürzung des Sees: Stündlich bringt dich die Autofähre in gut 45 Minuten von Friedrichshafen in die Schweiz nach Romanshorn – über die breiteste Stelle des Bodensees, fast direkt über seiner tiefsten Stelle (254 m!). Kaffee an Bord, Alpenblick inklusive.
Am Schweizer Ufer entlang
Vom Hafen Romanshorn führt der Weg flach und ruhig durch den Thurgau: Kesswil, Güttingen, Altnau und Münsterlingen reihen sich zwischen Obstgärten und stillen Badeplätzen aneinander – die genussvolle Seite des Sees.
Kreuzlingen & Konstanz
An der Grenze verschmelzen das schweizerische Kreuzlingen und das deutsche Konstanz. Ein Abstecher in die Konstanzer Altstadt mit dem lebendigen Hafen und der drehenden Imperia-Statue lohnt sich, bevor es zur letzten Fähre geht.
Kleine Fähre zurück nach Meersburg
Von Konstanz-Staad geht's in rund 15 Minuten mit der Autofähre über den See zurück nach Meersburg. Ein letztes Mal Wasser unter den Rädern – und von dort ist es nur noch ein Katzensprung nach Daisendorf.
Ziel: Daisendorf
Zwei Länder, zwei Fähren, ein rundum gelungener Bodensee-Tag.
Tour-Steckbrief
- Strecke
- ca. 69 km (Rundtour mit 2 Fähren)
- Höhenmeter
- ca. 270 hm bergauf (angenehm flach)
- Charakter
- flaches Seeufer, zwei Länder, zwei Fährfahrten
- Dauer
- ca. 4 Std. Radeln plus Fährzeiten – als Ganztagesausflug planen
- Eignung
- entspannt & flach, gut für gemütliche Radler und E-Bikes
- Nicht vergessen
- Ausweis/Reisepass (Schweiz!) & Fährtickets
- Start & Ziel
- Daisendorf (Wegpunkt A)
Die große Fähre Friedrichshafen–Romanshorn fährt ganzjährig im Stundentakt (ab Friedrichshafen jeweils zur Minute 20). Plane deine Ankunft am Hafen locker um diese Zeiten herum, dann wird die Überfahrt zur entspannten Kaffeepause statt zur Warterei. Fahrräder kommen problemlos mit.
Radgastgeber Bodensee · Tourenvorschlag
Hoch hinaus zum Illmensee über den Höchsten
Die Königstour: 56 Kilometer und 750 Höhenmeter hinauf auf den Höchsten – mit einer Traumabfahrt und dem vielleicht schönsten Panorama der ganzen Region.
Wer hoch hinaus will, wird auf dieser Runde reich belohnt. Vom See geht's stetig bergauf durch das idyllische Deggenhausertal bis auf den Höchsten, die höchste Erhebung im oberen Linzgau. Oben wartet ein grandioser Rundblick über den Bodensee bis zu den Alpen. Nach einer verdienten Einkehr am Illmensee rollst du über eine der schönsten Abfahrten der Gegend wieder hinunter zum See. Anspruchsvoll, aber jeden Höhenmeter wert – mit dem E-Bike wird die Bergtour zum reinen Vergnügen.
Von Betenbrunn geht es hinab nach Beuren – und mit jedem Meter öffnet sich der Blick über den glitzernden Bodensee bis zu den Alpen. Diese Abfahrt ist der Grund, warum sich jeder Höhenmeter gelohnt hat. Einfach grandios.
Der Streckenverlauf
Das erwartet dich unterwegs
Start: Daisendorf
Los geht's an Wegpunkt A – über Baitenhausen und Bermatingen hinein ins Hinterland.
Hinauf auf den Höchsten
Nach dem langen Anstieg durchs Deggenhausertal ist er erreicht: der Höchsten, mit 833 m die höchste Erhebung im oberen Linzgau. Von der Aussichtsplattform schweift der Blick weit über den Bodensee bis zu den Schweizer und Vorarlberger Alpen – der verdiente Lohn für die Kletterei.
Illmensee & der „Hackl Schorsch"
Weiter geht's zum idyllischen Illmensee – und zu einem echten Geheimtipp: dem Biergarten „Hackl Schorsch". Kenner schwören, es gebe hier die besten Chicken Wings der Welt. Die perfekte Stärkung, bevor es wieder bergab geht!
Traumabfahrt Betenbrunn → Beuren
Über den Wallfahrtsort Betenbrunn erreichst du den Höhepunkt der Tour: die rauschende Abfahrt hinunter nach Beuren. Vor dir liegt der ganze Bodensee, dahinter die Alpenkette – ein Panorama zum Anhalten und Staunen. Danach rollst du entspannt über Salem zurück.
Ziel: Daisendorf
Müde Beine, volles Herz – eine Bergtour, die man so schnell nicht vergisst.
Tour-Steckbrief
- Strecke
- ca. 56 km (Rundtour)
- Höhenmeter
- ca. 750 hm bergauf (anspruchsvoll)
- Höchster Punkt
- Der Höchsten, 833 m
- Charakter
- langer Anstieg, hügeliges Linzgau, grandiose Panorama-Abfahrt
- Dauer
- ca. 4–4,5 Std. reine Fahrzeit
- Eignung
- sportlich – für trainierte Radler; mit E-Bike gut machbar
- Start & Ziel
- Daisendorf (Wegpunkt A)
Gönn dir am Illmensee eine ausgiebige Pause im Biergarten „Hackl Schorsch" – die berühmten Chicken Wings sind die perfekte Belohnung für den Anstieg. Und für die rasante Abfahrt nach Beuren lohnt sich eine leichte Windjacke im Gepäck.
Radgastgeber Bodensee · Tourenvorschlag
Guter Wein & gutes Essen – Die Genießertour
Genussradeln vom Feinsten: 24 gemütliche Kilometer durch Weinberge und Obstgärten – von einem preisgekrönten Weingut zum nächsten, mit Seeblick und gemütlichem Ausklang hoch über dem See.
Diese Runde ist eine Einladung zum Genießen. Auf nur 24 entspannten Kilometern reihen sich einige der schönsten Genussadressen rund um Meersburg aneinander: preisgekrönte Winzer, ein feiner Obsthof und ein Gasthaus mit Traumterrasse. Zwischendurch geht's durch das idyllische Winzerdorf Hagnau direkt am See. Nimm dir Zeit, halte oft an und lass es dir schmecken – hier ist der Weg das Ziel.
Diese Tour lebt von den Pausen. Plane bewusst Zeit für Einkehr und Verkostung ein – am schönsten wird der Tag, wenn du dich einfach treiben lässt und an jeder Station verweilst.
Der Streckenverlauf
Das erwartet dich unterwegs
Start: Daisendorf
Los geht's an Wegpunkt A – hinauf in die Reben oberhalb von Meersburg.
Weingut Geiger, Riedetsweiler
Gleich zu Beginn ein Höhepunkt: das mehrfach ausgezeichnete Weingut Geiger, idyllisch oberhalb von Meersburg zwischen Reben und Obstbäumen. Winzer Thomas Geiger, der „rasende Winzer", keltert preisgekrönte Weine und Edelbrände – bei Panoramablick auf See und Alpen.
Hagnau am Bodensee
Weiter geht's hinunter ans Ufer durch das malerische Winzerdorf Hagnau. Die Seepromenade lädt zum Verweilen ein – ein perfekter Ort für eine kurze Pause direkt am Wasser.
Obsthof Steffelin, Ittendorf
Im Hofladen-Café Steffelin in Ittendorf dreht sich alles um die Früchte der Region. Frischer Saft, hausgemachter Kuchen und regionale Spezialitäten – die perfekte süße Stärkung für die zweite Hälfte.
Weingut Aufricht, Stetten
Zurück Richtung Meersburg wartet das renommierte Weingut Aufricht, eingebettet ins Landschaftsschutzgebiet, dessen Reben bis ans Seeufer reichen. In der Vinothek lässt sich der feine Seewein mit grandiosem Bodenseeblick verkosten.
Ausklang im „Grünen Berg", Baitenhausen
Zum krönenden Abschluss geht's hinauf nach Baitenhausen zum Gasthaus „Grüner Berg". Auf der Panorama-Sonnenterrasse gegenüber der barocken Wallfahrtskirche lässt du die Tour bei badischer Küche und weitem Blick über das Salemer Tal gemütlich ausklingen.
Ziel: Daisendorf
Gut gegessen, fein getrunken, glücklich zurück – ein Genusstag wie aus dem Bilderbuch.
Tour-Steckbrief
- Strecke
- ca. 24 km (Rundtour)
- Höhenmeter
- ca. 260 hm bergauf
- Charakter
- Weinberge, Obstgärten & Seeufer – Genussradeln pur
- Dauer
- ca. 2 Std. reine Fahrzeit – als Genusstag mit vielen Pausen planen
- Eignung
- entspannt & familienfreundlich, ideal auch mit E-Bike
- Genuss-Stopps
- Weingut Geiger · Obsthof Steffelin · Weingut Aufricht · Grüner Berg
- Start & Ziel
- Daisendorf (Wegpunkt A)
Ein Genusstag steht und fällt mit den Öffnungszeiten. Prüfe vorab, wann Weingüter, Hofladen und Gasthaus geöffnet haben – manche Besenwirtschaften öffnen nur saisonal (etwa im Frühjahr). So ist an jeder Station auch wirklich eingedeckt.